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Kleingruppentutorien

Die Kleingruppentutorien begleiten Studierende des Studiengangs Bachelor of Arts Soziologie sowie des Teilstudiengangs Sozialwissenschaften im kombinatorischen Bachelor im ersten Studienjahr. Bei den Kleingruppentutorien handelt es sich in der Regel um 8 bis 10 parallel stattfindende Veranstaltungen mit identischem Thema. Sie stellen Gegenstandsbereiche und Zugangsweisen der Soziologie vor, vermitteln Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens sowie Methoden der empirischen Sozialforschung. Jede Kleingruppe umfasst ca. 15 TeilnehmerInnen und wird von einem Tutor/einer Tutorin angeleitet. Diese stehen den Studienanfängern mit zielgruppengerechten Betreuungsangeboten und individueller Beratung bei anfänglichen Hürden und Orientierungsproblemen zur Seite. Eine thematische Aufteilung der in den Tutorien behandelten Inhalte geht aus dem Semesteraufbau hervor.

Aufbau

Erstes Fachsemester

Im Wintersemester werden Techniken des sozialwissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens I im Rahmen der gleichnamigen Lehrveranstaltung vermittelt. Ziel der Veranstaltung ist ein praxisnaher und erleichterter Einstieg in das Studium. Daher steht neben der Durchführung und Erlernung fachlich relevanter Arbeitsweisen vor allem die Förderung des Selbstmanagements der Studierenden sowie die Stärkung der akademischen Identifikation im Vordergrund. Darüber hinaus sollen erste soziologische und sozialwissenschaftliche Berufsfelder und Möglichkeiten der individuellen Weiterentwicklung aufgezeigt werden.

Zweites Fachsemester

Im Sommersemester finden die Lehrveranstaltungen Techniken des sozialwissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens II statt. Das Modul setzt sich aus dem "Kolloquium zur Sozialstrukturanalyse" und dem Seminar "Wissenschaftliches Schreiben“ zusammen. Im Fokus steht die Verbindung von Forschungsfrage und Forschungsdesign. In praktischen Übungen führen die Studierenden erste eigene Recherchen durch, erarbeiten sich Themenschwerpunkte, wenden Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens an und erproben den Transfer zwischen Theorie und Praxis. Zur Erbringung des Leistungsnachweises sind die Studierenden dazu verpflichtet, ihre Erkenntnisse und ihr erlerntes Wissen in einem Forschungsexposé zu verschriftlichen.

Curriculare Verankerung

Die Kleingruppentutorien sind sowohl im Wintersemester als auch im Sommersemester curricular verankert und knüpfen mit ihren Inhalten an bestehende Veranstaltungen in den Fächern Soziologie und Sozialwissenschaften an. Eine Teilnahme an den Lehrveranstaltungen ist demzufolge für den erfolgreichen Modulabschluss im BA Soziologie und im Teilstudiengang Sozialwissenschaften obligatorisch.

Ziel

Wege ebnen, Vielfalt fördern, Perspektiven aufzeigen“

Durch individuelles Feedback und Lernen in unterschiedlichen sozialen Konstellationen wird der Grundstein für das Studium gelegt, den Studierenden Raum für die Reflexion ihres Lernverhaltens gegeben und ihre persönliche sowie wissenschaftliche Weiterentwicklung gefördert. Das Aufzeigen beruflicher Perspektiven und ergänzender interdisziplinärer Angebote unterstützt darüber hinaus die eigene Motivation und Identifikation mit dem gewählten Studiengang.

Regelmäßiges Feedback

Aufbau und Gestaltung der Kleingruppentutorien ermöglichen es den Studierenden, auf verschiedene Weise Beratung zu ihren Studien- und Lernfortschritten zu erhalten. In persönlichen MentorInnen- sowie TutorInnengesprächen wird ihnen direkte Rückmeldung zu ihren Arbeitsaufträgen gegeben und individuelle Fragen besprochen. Diverse Seminarkomponenten wie die unmittelbare Besprechung von den im Studium zu erbringenden Leistungen, der Einsatz von Wissensabfragen zu Beginn und Ende der Veranstaltung sowie die Beantwortung von Selbstreflexionsbögen führen zu einer Verstetigung des Feedbacks im Studienalltag.

Kooperation mit der Schreibwerkstatt Soziologie und Sozialwissenschaften

Das Angebot der Schreibwerkstatt Soziologie und Sozialwissenschaften richtet sich auf die Förderung der Schreib- und Textkompetenzen der Studierenden. Im Rahmen von Arbeitsgruppen können fachliche sowie sprachliche Defizite individuell ausgeglichen und sowohl das Ausdrucksvermögen als auch das Wissen zu Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens gestärkt werden. Diese Minigruppen zielen darauf ab, individuelle Stärken und Schwächen der Studierenden frühzeitig zu identifizieren. Infolgedessen können die Studierenden zur gezielten Förderung ihrer Kompetenzen an die Schreibwerkstatt verwiesen werden.